Einfach großartig!, Ein richtig gutes Suppenbuch habe ich bisher vergeblich gesucht. Doch dann kam Suppenglück ins Haus geflattert und jetzt wird gelöffelt, was das Zeug hält. Eine riesige Vielfalt von kalten Suppen, Cremesuppen (die Rote-Bete-Suppe mit Wasabisahne war ein Traum in pink!), klaren Suppen mit Einlagen und wärmenden Eintöpfen machen Lust darauf, den Löffel zu schwingen.Auch ein Klassiker wie die Kartoffelsuppe erhält duch fruchtiges Curry ein neues Gesicht, das ihr sehr gut steht. Einfach lecker und unbedingt empfehlenswert.
Für Supenfans, Ein wirklich sympathisches Buch einer sympathischen Autorin. Sonja Rieker nimmt man ihr Susa- Suppenglück wirklich ab. Ihr Buch ist liebevoll und persönlich gemacht, ihre eigene Lebens- und Suppenküchengeschichte trägt auch unbedingt zur Klasse des Buches bei. Viele interessante Rezepte, Gewürzmischungen, Grundrezepte, auch für den totalen Anfänger, die Lust machen sofort zu kochen zu beginnen. Viele Rezepte schnell und einfach und trotzdem ausgefallen und überraschend.
Vier Punkte und nicht fünf gibt es deshalb, weil mich bei den eigentlich supersupertollen Rezepten viele Fotos stören, ja echt enttäuscht haben. Zu den Rezepten werden oft nur die Zutaten fotografiert, die Idee ein oder zweimal wäre ganz nett, fünfzehnmal bei fünfzehn Rezepten ist meiner Meinung nach zu viel. Zudem sonst noch viele Fotos von Gemüsen, Suppenkellen, Muschelschalen, Schneebesen usw. kommen.
Mehr Schein als Sein..., Nachdem ich nach einem schönen Suppenbuch Ausschau gehalten habe, bin ich auf dieses gestoßen und war ziemlich enttäuscht.
Die Rezepte eher banal, genauso wie der Schreib und Fotostil.. hätte mir wirklich mehr erhofft!
Schade.
Jedem Suppenkasper seine Lieblingssuppe(n)!, Suppenglück, das sind über 60 Suppenrezepte unterteilt in acht Rubriken:
* Energiespender
* Bauchwärmer
* Alleskönner
* Sattmacher
* Seelentröster
* Alltagserfrischer
* Schlankmacher
* Glücksbringer
Die Geschmacks- und Variationsvielfalt ist beeindruckend, neben Suppen mit Fleisch- oder Fischeinlagen finden sich viele vegetarische Rezepte, statt Gemüse nur in die Suppe zu packen, peppt die Autorin viele der Suppen zudem mit frischen "Toppings" aus Nüssen, Kräutern oder Sprossen auf.
Kalte Suppen, heiße Suppen, Eintöpfe, Cremesuppen, klare Suppen, exotische Suppen und gute Hausmannsküche: nicht jedes Rezept oder jede verwendete Zutat wird den Geschmack des Lesers und Suppenkochs treffen, aber bei dieser umfangreichen Rezeptauswahl sollte für jeden Suppenkasper die Lieblingssuppe(n) dabei sein.
Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite vorgestellt.
Auf der linken Seite befindet sich das Rezept, übersichtlich gegliedert in Name, Zutaten mit Angabe der Personenzahl und der Zubereitung (die Zubereitung fällt übersichtlich, beinahe knapp aus, das liegt aber daran, dass die Suppenbasis mit Rezept im Kapitel "Die Basis zum Suppenglück" zu finden ist). Unter einigen Rezepten findet man Tipps oder Erläuterungen der Autorin zu dem jeweiligen Rezept, beispielsweise eine kleine Warenkunde für exotische Zutaten oder Anregungen wie man eine Suppe variieren kann, wenn es mal schneller gehen muss.
Die rechte Seite ziert eine flächendeckende Fotographie. Wobei die Bilder nicht immer das Endprodukt zeigen, sondern auch mal einzelne Zutaten oder die Suppeneinlage. Ich persönlich habe mich daran nicht gestört, generell bevorzuge ich zwar Kochbücher bei denen alle Rezepte mit Fotos des Endprodukts (und ggfs. der einzelnen Fertigungsschritte) bebildert sind, aber bei Suppen finde ich das nicht zwingend notwendig.
Tolle Rezepte, Dieses Kochbuch kann ich nur empfehlen. Wer gerne mit frischen Lebensmitteln,Kräutern und Gewürzen kocht und auch mal was neues ausprobieren will hat hier die beste Gelegenheit. Die Zutaten gibts überall zu kaufen und die Rezepte sind leicht nachzukochen. Es enthält die wichtigsten Infos über Gewürze und tolle Rezepte für Gewürzmischungen zum selber machen. Ich bin mit diesem Buch zum Suppenfan geworden.
Liebevolles Kochbuch als Ideengeber für den Küchenalltag, Die Münchnerin Sonja Riker beweist sehr viel Liebe für ihre tägliche Arbeit - sie führt eine Suppenbar im Stadtteil Schwabing. Die Idee hat sie sich aus NewYork und London mitgenommen, wo die Soup-Kitchens längst zum Alltag gehören und eine tolle und gesunde Alternative zu Fast Food bilden. Ihr Vorwort beweist eine Menge Leidenschaft und da liegt die Idee zu einem passenden Suppenkochbuch nicht fern. Erschienen im Herbst 2010 im Münchner Kunstmannverlag mit vielen Farbfotos sind die Rezepte nach Themengebiete wie "Energiespender", "Bauchwärmer", "Alleskönner", "Sattmacher" oder "Seelentröster" sortiert und bieten altbekannte Grundrezepte sowie neue Ideen für jede Jahreszeit und jeden Appetit.
Eine liebevolle Zusammenstellung, jedoch stören mich ein paar Kleinigkeiten: es gibt nicht zu allen Rezepten Bildern bzw. wenn, dann nur von einzelnen Zutaten. Das sieht zwar schön aus, ist aber für eine Kochanleitung nicht hilfreich. Man kann zwar ein Kochgrundwissen voraussetzen - die Rezepte sind aber eigentlich auch für Anfänger, dann hätte man hier vielleicht noch einige Zwischenschritte darstellen können.
Ausserdem - und das ist eigentlich das große Manko für mich: es gibt keine Zeitangaben. Sonja Riker erklärt im Vorwort, dass ihre Liebe zu Suppen vor allen Dingen in ihrer Zeit als berufstätige Journalistin entstand und sie die wenigen Aufwand schätzen lernte.
Tolle Würzideen, Ich habe bisher zwei Rezepte ausprobiert, beide Suppen gelangen hervorragend.
Natürlich ist es schade, dass nicht von jeder fertig zubereiteten Suppe Bilder zu sehen sind - aber für mich ist das vernachlässigbar, da mich folgende Pluspunkte des Buches überzeugt haben:
- Die Suppen sind hervorragend und äußerst raffiniert gewürzt - normales Alltagsgemüse wird so zum kulinarischen Highlight. Man erhält raffinierte Gerichte, ohne dass man viel Aufwand in die Zubereitung investieren muss; einfach durch die gelungene Verwendung von Gewürzen und Gewürzmischungen. Dazu trägt auch bei, dass jede Suppe ein geschmacklich mit der Suppe harmonierendes und optisch ansprechendes "Topping" erhält.
- Die Zubereitung finde ich sowohl vom Zeitaufwand als auch von der Zubereitungsart her unaufwendig und simpel, absolut geeignet für Anfänger.
- Mich persönlich ärgert immer, wenn Rezepte damit beworben werden, dass sie so gesund seien, und ich dann in der Zutatenliste lese, dass auf zwei Möhren beispielsweise 200g Sahne kommen - zwei Alibi-Möhren in einer Suppe machen noch kein gesundes Mittagessen! Anders ist es bei diesen Suppenrezepten: Sahne wird nicht als Hauptzutat verwendet, sondern wirklich nur zur geschmacklichen Verfeinerung, hauptsächlich im "Topping". Trotzdem (und das ist die Kunst) sind die Cremesuppen auch wirklich cremig. Gemüse ist die Hauptzutat, und mit Gewürzen geht die Autorin ebenfalls großzügig um - zu Recht, denn Gewürze sind gesund! Die Suppen, die ich bisher ausprobiert habe, enthalten bspw. Ingwer bzw. Meerrettich - nicht nur als Prise, sondern als echte Zutat.
- Es gibt sowohl Suppen, die sehr kalorienarm sind, als auch (vom Kalorienbedarf her gesehen) sättigende Suppen. Für letztere wird häufig Kokosmilch verwendet. In Sahne ertränktes Gemüse sucht man glücklicherweise vergebens.
Fazit: Gesund, lecker, unaufwendig in der Zubereitung, geschmacklich raffiniert - für mich ein tolles Suppenkochbuch, würde ich jederzeit wieder kaufen.
Am Anfang des »Suppenglücks« stand eine berufstätige Mutter, die ihrer kleinen Tochter täglich ein warmes und gesundes Mittagessen bieten wollte, damit der Rest des Tages gerettet ist. Wie das geht? So zum Beispiel: Sonja Riker stellte sonntags einen Topf mit Huhn oder Rindfleisch auf den Herd, füllte ihn mit Wasser auf, ließ das ein paar Stunden vor sich hinkochen und hatte die Suppengrundlage für die ganze Woche: Die Montagssuppe stärkte sie mit Nudeln, dienstags kam viel Gemüse in den Topf, mittwochs gab s die Brühe mit Pfannkuchenstreifen ... Heute ist Sonja Rikers Suppenküche auf dem Münchner Elisabethmarkt ein beliebter Treffpunkt für Suppenfreunde von nah und fern. Dass ihre Suppen glücklich machen, sprach sich schnell und immer weiter herum, und wer nicht oft kommen konnte, wollte sein Glück wenigstens selbst zu Hause versuchen.
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